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Themenwelten Berliner Morgenpost
Weihnachten genießen 2019

Weihnachtsmärkte - Einstimmung aufs Fest

Bevor die erste Adventskerze angezündet wird, läuten bereits dieWeihnachtsmärkte die besinnliche Zeit ein, auch außerhalb Berlins

Fotos: IStock/ LianeM (2)/ ZU_09/ AleksandarNakic

Manuela Blisse

Große Pyramide in Erfurt

In Erfurt wandelt sich das mittelalterliche Zentrum mit den prächtigen Patrizierhäusern, dem Mariendom und der Severikirche in einen romantischen Weihnachtsmarkt. Der Domplatz wird in warmes Licht getaucht. Wie jedes Jahr sorgen die Weihnachtskrippe mit ihren 14 handgeschnitzten, fast lebensgroßen Holzfiguren, die zwölf Meter hohe Erzgebirgische Weihnachtspyramide und der fünf Meter hohe Adventskranz für einen ganz besonderen Zauber. In über 200 Holzhütten bieten die Händler Handwerkserzeugnisse von Blaudrucktextilien bis zu erzgebirgischer Volkskunst an. Auf die kleinen Besucher warten ein Märchenwald und eine Weihnachtsbackstube.

Erfurter Weihnachtsmarkt, Domplatz und Umgebung, Erfurt: 26. November bis 22. Dezember, So.-Mi. 10-20 Uhr, Do. + Eröffnungstag 10-21 Uhr, Fr. + Sbd. 10-22 Uhr, Eintritt frei, www.weihnachtsmarkt.erfurt.de, Anreise: ca. 290 km, Auto etwa 3 Std. 15 Min. über A9, Bahn ca. 1 Std. 50 Min. ab Hauptbahnhof
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Leipzigs riesiger Adventskalender

Die Tradition des Leipziger Weihnachtsmarkts reicht bis 1458 zurück – damit gilt er als zweitältester Weihnachtsmarkt Deutschlands. Weltweit einzigartig ist sein freistehender Adventskalender mit bunten Fenstern. Mit rund 860 Quadratmetern nimmt er eine ganze Hausfassade ein. Eine Schönheit ist auch das historische Etagenkarussell. Rund 300 Stände werden in der historischen und fußgängerfreundlichen Altstadt aufgebaut. Zur Adventsstimmung tragen auch Orgelmusik, die Turmbläser auf dem Turm des Alten Rathauses, der Märchenwald und die Weihnachtsmannsprechstunde bei. An süßen Spezialitäten sollte man sich weder die Leipziger Lerche, ein Butter-Mürbeteig- Gebäck mit Kirschfüllung und Marzipan, noch das Leipziger Räbchen, ein Schmalzgebäck mit Dörrpflaumen und Marzipan, entgehen lassen.

Leipziger Weihnachtsmarkt, historische Altstadt, Leipzig: 26. November bis 23. Dezember, 23.12. nur noch auf dem Marktplatz geöffnet, So.–Do. 10–21 Uhr, Fr. + Sbd. 10–22 Uhr, 26.11. 17–21 Uhr, 23.12. 10–20 Uhr, Eintritt frei, www.leipzig.de, Anreise: ca. 190 km, Auto etwa 2 Std. 10 Min. über A9, Bahn ca. 1 Std. 15 Min. ab Hauptbahnhof
Eventim
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Mittelalterlich in Quedlinburg

Für einen besonderen Adventszauber sorgt Quedlinburg im Harz. Inmitten alter Fachwerkhäuser bauen auf dem Marktplatz des UNESCO-Städtchens Händler ihre mittelalterlichen Stände auf. Auf dem Schlossberg öffnet sich vom 1. bis zum 24. Dezember jeweils eine Tür eines weihnachtlich geschmückten Hauses und an den ersten drei Adventswochenenden öffnen zudem die schönsten Innenhöfe ihre Pforten.

Quedlinburger Weihnachtsmarkt, historischer Marktplatz, Quedlinburg: 27. November bis 22. Dezember, So.-Do. 11-20 Uhr, Fr. 11-22 Uhr, Sbd. 10-22 Uhr, 27.11. ab 15 Uhr, Eintritt frei, www.adventsstadt.de, Anreise: ca. 210 km, Auto 2 Std. 20 Min. über A2, Bahn mit Umsteigen ca. 3 Std. 15 Min. ab Hauptbahnhof
   
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Die Striezel von Dresden

Das Geburtsjahr des ältesten und mitunter schönsten deutschen Weihnachtsmarktes wird auf 1434 datiert. Der Dresdner Striezelmarkt wird von einer 14 Meter hohen Erzgebirge-Pyramide gekrönt. Es gibt einen lebendigen Adventskalender und die Händler zeigen alte Handwerkstraditionen. Auch den Bäckern sollte man über die Schulter schauen. Ihre Striezel, besser bekannt als Stollen, gaben dem Markt seinen Namen. Ein knuffiger Kerl des Vorweihnachtszaubers ist der Pflaumentoffel, ein Männchen aus Backpflaumen.

Dresdner Striezelmarkt, Altmarkt, Dresden: 27. November bis 24. Dezember, tägl. 10–21 Uhr, 27.11. 16–21 Uhr, 24.12. 10–14 Uhr, Eintritt frei, www.striezelmarkt.dresden.de, Anreise: knapp 200 km, Auto über A13, ca. 2 Std. 30 Min., Bahn ca. 2 Std. ab Hauptbahnhof
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