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Jobmesse Berlin 2017

Fotos, die Karriere machen

Worauf Profis bei Porträts für die Bewerbung achten

Dispo-Tf
Personalmanager sollten nur auf die menschliche und fachliche Qualifikation der Bewerber achten. Aber mal ehrlich: Würden Sie bei gleicher Qualifikation lieber jemand zum Gespräch einladen, der auf dem Bewerbungsfoto gut aussieht und sympathisch rüberkommt, oder einen Kandidaten, der angespannt und unattraktiv wirkt? Ein gutes Foto macht oft den Unterschied!

Wie ein gutes Porträt für die Bewerbungsmappe aussehen sollte, weiß Fotografin Tamy Donnerstag, die bei der Agentur PicturePeople arbeitet. „Das Wichtigste ist, dass sich der Bewerber wohlfühlt, wenn er fotografiert wird. Viele Kunden sind vor der Kamera zunächst angespannt. Da müssen wir erstmal dafür sorgen, dass sie sich entspannen.“

Das fängt damit an, dass eine Körperhaltung gefunden wird, die für den Porträtierten angenehm ist. Auch die Kleidung muss stimmen. „Wir empfehlen jedem Bewerber mehrere Outfits zur Fotosession mitzubringen. Denn nicht alles, was dem Kunden gefällt, passt für ein Bewerbungsfoto“, sagt Tamy Donnerstag.

Die Fotografin und ihr Team von PicturePeople bieten auf der Jobmesse Berlin für die Besucher einen Bewerbungsfoto-Service zum Messepreis. Die Fotosession kostet zwischen 29 Euro (Basispaket) und 49 Euro (Premium). Der Fotostand befindet sich in der ersten Etage vor dem Vortragsportal. Tipps rund um das perfekte Bewerbungsfoto gibt es unter www.picturepeople.de avi
www.picturepeople.de


Fotos, die Karriere machen Image 3
Zu faltig

Die Körperhaltung mit verschränkten Armen wirkt auf diesem Bild eher abweisend. Das Gesicht ist nicht abgepudert und reflektiert Licht, das sieht nicht schön aus. Die Frisur wirkt zerzaust, das Oberteil wirft Falten.


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Zu hell

Was ist denn da alles schiefgelaufen? Die Bewerberin ist unvorteilhaft, weil zu weitwinkelig getroffen. Auch wirkt das Bild überbelichtet. Weißer Hintergrund zu weißer Kleidung passt ebenfalls nicht.


Fotos, die Karriere machen Image 5
Zu dunkel

Mehr Licht, bitte! Das rechte Auge liegt im Dunkeln, die Nase wirft Schatten. Die leicht gebeugte Haltung in Verbindung mit den gefalteten Händen wirkt nicht gerade dynamisch, sondern eher verhuscht.



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Gelungen!

Das Licht stimmt, vor dem dunklen Hintergrund passt das helle Oberteil. Frisur und Kleidung sitzen. Der Blick geht geradeaus, beide Ohren sind sichtbar. Die leicht gedrehte Körperhaltung vermittelt Dynamik.



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Zu finster

Das Licht stimmt hier zwar, aber der finstere Blick kommt alles andere als sympathisch rüber. Auch die nach vorne gebeugte Körperhaltung macht
keinen guten Eindruck: Der Bewerber wirkt angespannt.


Fotos, die Karriere machen Image 8
Zu locker

Das übertriebene Grinsen geht vielleicht bei der Bewerbung zum Klassenclown, aber nicht für den Job. Wenn man schon eine Krawatte trägt, dann bitte richtig binden. Und das Hemd sieht auch faltig aus.


Fotos, die Karriere machen Image 9
Zu überheblich

Auf die Perspektive achten! Hier ist der Kandidat von unten fotografiert worden und schaut auf uns herab, das ist unangemessen. Andersherum ist auch nicht gut, denn wer von oben fotografiert wird, wirkt kleiner.


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Geht doch!

Der Bewerber wirkt entspannt, die verschränkten Arme hier eher selbstbewusst als abweisend. Das Lächeln ist sympathisch und nicht übertrieben. Durch den Anschnitt kommt uns der Bewerber näher. Den nehmen wir!

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