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Themenwelten Berliner Morgenpost
Jobmesse Berlin 2017

Durchstarten im Oktober

Tausende Chancen auf der Jobmesse Berlin

Großes Angebot, persönlicher Service. Auf der Jobmesse in der Mercedes-Welt am Salzufer wird den Besuchern beides geboten PROMO

Mercedes-Benz Berlin
Berlin erlebt derzeit ein Jobwunder. So viele neue Stellen sind seit Jahrzehnten nicht entstanden – und die Stimmung bleibt gut. Bernd Becking, Leiter der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg, prognostizierte im Gespräch mit der Berliner Morgenpost: „Der Aufschwung am Arbeitsmarkt wird in den nächsten Monaten anhalten. 2017 wird für Berlin ein Rekordjahr in der Beschäftigung werden.“

Eine komfortable Situation für Berufseinsteiger und wechselwillige Arbeitnehmer, denn sie können sich in vielen Branchen aussuchen, bei wem sie sich bewerben. Eine gute Gelegenheit, sich einen Überblick über Branchen und Unternehmen zu verschaffen, die derzeit Stellen anbieten, ist die Jobmesse Berlin, die am Sonnabend, den 7. und Sonntag, den 8. Okober in der Mercedes-Welt am Salzufer stattfindet.

Dort präsentieren sich in diesem Jahr mehr als 110 Unternehmen, Institutionen und Weiterbildungseinrichtungen. Die Messe bietet zudem ein vielseitiges Rahmenprogramm, das auf aktuelle Entwicklungen am Arbeitsmarkt eingeht. „In den vergangenen Jahren kamen tausende Karriereinteressierte zur Jobmesse Berlin“, sagt Stefan Süß aus der Geschäftsleitung der veranstaltenden Agentur Barlag. „Das ist gerade in Zeiten des Nachwuchs- und Fachkräftemangels eine Riesenchance.“

Durchstarten im Oktober Image 3
Auch für Jobsuchende bieten sich viele Chancen. Auf der Jobmesse Berlin können Besucher innerhalb weniger Stunden mit zahlreichen potenziellen Arbeitgebern ins persönliche Gespräch kommen, ohne sich zuvor durch eine Bewerbung qualifiziert zu haben. Ob Ausbildungs- oder Praktikumsplatz für Schüler, Weiterbildungsmöglichkeiten für Young Professionals oder neuer Traumjob für erfahrene Führungskräfte – die Aussteller haben für jedes Alter und jede Qualifikation passende Angebote.

In der Messehalle präsentieren sich Mittelständler ebenso wie Global Player. Zu den Ausstellern gehören der Versicherungskonzern Allianz, der Autohersteller Mercedes-Benz, der TV-Sender Sky, die Lufthansa-Tochter InTouch, der Windenergieanlagen-Dienstleister Deutsche Windtechnik sowie Bundeskriminalamt und Bundeswehr.

Generell finden sich auf der Messe jene Branchen, die derzeit besonders intensiv nach Mitarbeitern suchen. Das beginnt bei der öffentlichen Hand. Die Stadt wächst und damit auch der Bedarf an Verwaltungsmitarbeitern, Lehrerinnen und Erziehern. Besonders gefragt sind der Arbeitsagentur zufolge aber auch Fachleute im Bereich IT, Gesundheit, Tourismus und im Baugewerbe.

Das Rahmenprogramm der Messe bietet praktischen Service und zahlreiche Fachvorträge. Workshops gibt es etwa zum Thema Bewerbungsunterlagen und Vorstellungsgespräch. Aber auch für Menschen, die bereits mitten im Berufsleben stehen, gibt es Angebote. Etwa strategische Tipps für die nächste Gehaltsverhandlung.

Termin & Adresse

Sonnabend, den 7.10., 10 bis 16 Uhr
und Sonntag, den 8.10., 11 bis 17 Uhr

Mercedes-Welt am Salzufer
Salzufer 1, Charlottenburg
Eintritt frei
www.jobmessen.de/berlin

„Auch Studienabbrecher sind gefragt“

Messechef Süß über den Berliner Arbeitsmarkt

Stefan Süß, Agentur Barlag BARLAG
Stefan Süß, Agentur Barlag BARLAG
Berliner Morgenpost: Herr Süß, Sie veranstalten mit Ihrer Agentur Barlag bundesweit 22 Jobmessen. Was ist in Berlin besonders?

Stefan Süß: Berlin hat sich besonders dynamisch entwickelt. Als wir hier 2009 anfingen, hatten wir gerade mal 34 Aussteller, dieses Jahr werden es mehr als 110 sein. Früher fühlten sich viele Bewerber als Bittsteller, die hofften, eine Chance zu bekommen. Doch der Arbeitsmarkt hat sich so gut entwickelt, dass es den Arbeitgebern oft schwerfällt, Leute mit der richtigen Qualifikation zu finden. Viele Personaler haben verstanden, dass sie es sind, die sich heute bei den Arbeitssuchenden bewerben müssen.

Die Aussteller bieten eine große Bandbreite vom Bau über Einzelhandel und Hotellerie bis zum Zoll. Macht das mehr Sinn als eine Messe nur für eine einzelne Branche?

Aus meiner Sicht schon. Denn so kommen zu uns auch sehr unterschiedliche Menschen, nicht nur Fachspezialisten bestimmter Branchen. Wer mit offenen Augen durch die Halle geht, wird Unternehmen als potenzielle Arbeitgeber entdecken, an die er vorher gar nicht gedacht hätte. Es kommt auf unseren Messen immer wieder zu überraschenden Begegnungen, die dazu führen, dass die Bewerber am Ende in einem ganz neuen Umfeld arbeiten.

Welche Schwerpunkte setzen Sie beim Rahmenprogramm?

Wir haben jeden Tag rund 15 Vorträge und Workshops. Ich bin besonders gespannt auf das Thema Studienabbrecher. Denn durch die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt sind auch sie bei vielen Firmen gefragt.

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