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Themenwelten Berliner Morgenpost
Extra: Blick ins Umland

WOBAU in Bernau bietet Immobilien in der Nähe von Berlin

Bernau verfügt über ein gutes Immobilienangebot und profitiert von der guten Anbindung per Auto und Bahn an Berlin

Im Zentrum Bernaus stehen noch Fachwerkhäuser und Altbauten. FOTO: STADT BERNAU BEI BERLIN

Jörn Käsebier 

Die steigenden Immobilienpreise in Berlin treiben vor allem Familien ins Umland. Wer dabei seinen Arbeitsplatz nicht aufgeben kann oder will, ist auf eine gute Anbindung an die Hauptstadt angewiesen. Bernau erfüllt dieses Kriterium. Die Gemeinde im Landkreis Barnim hat darüber hinaus auch geeignete Immobilien zu bieten sowie eine vielseitige Gastronomie. Da verwundert es nicht, dass die Stadt bereits seit Jahren wächst.

Zunächst profitierten die südlichen Gebiete Bernaus vom Zuzug, doch vor zwei bis drei Jahren änderte sich das. Inzwischen schauen umzugswillige Berliner nicht mehr nur direkt hinter der Stadtgrenze nach geeigneten Immobilien.

„Es ist viel Bewegung im Markt“, sagt Kai-Uwe Heinze, der in Bernau ein Immobilienmaklerbüro betreibt und Mitglied im Immobilienverband Deutschland (IVD) ist. Die Dynamik zeige sich etwa bei der Bauaktivität, die zugenommen habe. Da jedoch die bebaubaren Flächen knapp sind, kann die Nachfrage nicht durch Neubau gestillt werden. Dadurch sind die Grundstückspreise gestiegen, aber auch die Quadratmeterpreise. Ab 2400 Euro aufwärts kostet der Quadratmeter laut Heinze derzeit im Neubau.
Deutsche Wohnen
Zum Teil bietet der Bestand Alternativen. Eine Eigentumswohnung im Plattenbau gibt es ab 1100 Euro pro Quadratmeter, 20 Jahre alte Neubauten gelangen für Quadratmeterpreise zwischen 1700 und 2200 Euro auf den Markt.

Wer lieber mieten möchte, kommt am größten Vermieter der Stadt, der städtischen Wohnungs- und Baugesellschaft mbH Bernau (WOBAU) mit 4500 Wohnungen kaum vorbei. Die bietet selten freie Wohnungen direkt an, doch Interessenten können sich mit ihren Wunschkriterien im Internet registrieren. „Je nach nachdem, wie speziell diese sind, warten Interessenten derzeit zwischen einem Monat und einem Jahr, ehe wir ihnen etwas anbieten können“, sagt Antje Mittenzwei, eine von zwei WOBAU-Geschäftsführern. Darunter sind auch eher günstige Neubauwohnungen. „Unser Ziel ist, neue Wohnungen für neun Euro pro Quadratmeter anbieten zu können“, so Mittenzwei.

Die Attraktivität des Ortes hat auch Schattenseiten. Die Mieten steigen, und auch die Infrastruktur ächzt unter den Belastungen. Vor allem die S-Bahn-Anbindung bleibt ein Ärgernis für viele Pendler. Bis Berlin-Buch ist die Strecke eingleisig, wodurch sie anfällig für Störungen und Ausfälle ist. Da derzeit Bahnbrücken erneuert werden, heißt es auf dem Weg nach Bernau noch öfters: Schienenersatzverkehr.
 
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