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Extra: Luxusimmobilien in Berlin & Brandenburg

Berliner Luxuswohnungen: Penthouse im Alexander Tower

Penthouses verloren zuletzt ein wenig an Glanz. Dank neuer Hochhäuser wecken die Luxuswohnungen wieder Sehnsüchte

Dem Himmel über Berlin sind Bewohner eines Penthouse näher als die meisten Stadtbewohner. FOTO: TERNG99; FOTOVOYAGER/ ISTOCK

Christoph Heitz 

Wer ganz oben unter dem Dach wohnt, lebt landläufig im Penthouse. Das klingt natürlich besser, als von Dachgeschosswohnung zu sprechen. Doch eigentlich ist es nicht das Gleiche. Denn was ein Penthouse so einzigartig macht, ist die Idee eines frei stehenden Hauses auf einem Gebäude. Echte Penthouses bieten ihren Bewohnern viel Freiraum und zwängen sie nicht unter Dachschrägen. Sie sind der Inbegriff einer Luxuswohnung - und damit ein Sehnsuchtsort vieler Großstädter.

Ein echtes Penthouse verfugt über bodentiefe Glasflächen und vermittelt so ein Gefühl des Schwebens. Anders als bei einer Dachgeschosswohnung verstellen die Nachbardächer auch nicht den freien Ausblick über die Stadt. Wegen der Höhe ist das perfekte Penthouse, anders als Einfamilienhäuser im Grünen, für lästige Nachbarn nicht einsehbar. Damit bietet es den Luxus der Privatsphäre.
Unger Park
Dazu trägt auch bei, dass Penthouses über große Außenflächen verfügen. Oftmals handelt es sich um Terrassen, die einmal komplett um die Wohnung führen. Das geht natürlich auf Kosten der Wohnfläche. Aber dafür kann man den Kaffee in der Morgensonne genießen, das Mittagessen im Süden einnehmen und den „Sundowner“ auf der Westseite schlürfen.

Doch bei einer Traufhöhe von rund 22 Metern gibt es in Berlin nicht viele Möglichkeiten über der Stadt zu schweben. Bodentiefe Fenster und großzügige Terrassen haben sich zudem in vielen Neubauten als Standard durchgesetzt, weshalb Penthouses in den vergangenen Jahren ein wenig von ihrem Nimbus verloren haben.

Neue Penthouses im Wohnturm

Mittlerweile sind sie jedoch wieder auf dem Vormarsch. Dazu tragen zum einen Aufstockungsprojekte bei. Da mit diesen neuer Wohnraum entstehen soll, handelt es sich jedoch oft um mehr als frei stehende Häuser auf einem Gebäude. Nämlich wenn mehrere Dachgeschosswohnungen entstehen.

Doch es gibt auch Bauprojekte, bei denen Penthouses geplant sind, die diesen Namen mehr verdienen, weil sich deren Bewohner über der Stadt befinden. So entstehen im Steglitzer Kreisel insgesamt 330 Eigentumswohnungen. Doch das „ÜBerlin“, wie Berlins dritthöchstes Gebäude künftig heißt, wird auch zwei Penthouses bekommen. Zum Verkauf stehen sie aber noch nicht. Kein Wunder: Wer geschätzte 3,5 bis 5,5 Millionen Euro dafür zahlt, möchte eben auch die dazugehörige Exklusivität.

Auch am Alexanderplatz stehen luxuriöse Wohnungen über der Stadt zum Verkauf. Der geplante „Alexander Tower“ neben dem „Alexa“ soll 150 Meter hoch werden. Und hier dürfte der Ausblick spektakulärer als in Steglitz sein. Auf der Website Alexander-tower.com kann sich jeder einen ersten Eindruck verschaffen. Für mehr dürfte es zumeist nicht reichen - denn die Sehnsucht nach dem Penthouse können sich eben nur Reiche erfüllen.
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