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Berliner Ärztemagazin 

Expertin für schwierige Fälle

Kaum Knochen, wenig Platz für Implantate und Implantatentzündungen

Eleni Kapogianni wendet neueste OP-Techniken der Oralchirurgie und Implantologie an. Fotos: Peter Claußen

Die Expertin für schwierige Fälle kommt immer dann zum Einsatz, wenn andere aufgeben wollen: Eleni Kapogianni M.Sc., Fachärztin für Oralchirurgie und zertifizierte Implantologin und Parodontologin aus Charlottenburg. „Ich versuche, das Unmögliche möglich zu machen“, leitet Eleni Kapogianni das Interview mit dem Berliner Ärztemagazin ein. „Wenn Sie so wollen, als Expertin für sehr komplizierte, schwierige Situationen.“

„Ich versuche, das Unmögliche möglich zu machen.“

Damit meint Eleni Kapogianni Patienten, die durch einen Knochenabbau (Atrophie) ein nur sehr geringes Knochenangebot im Kiefer haben und bei denen herkömmliche Implantationsverfahren nicht verwirklicht werden könnten und bei Kompromissbehandlungen nur wenig oder nicht sehr lang anhaltenden Erfolg hätten. Dazu arbeitet die Oralchirurgin mit neuesten OP-Techniken – etwa der Knochenplattentechnik. Der eigene Knochen wird hierbei schonend mit Spenderknochen ergänzt (Detailfoto 1) – ohne zusätzliche Schmerzen an der Spenderregion und ohne ein zweites OP-Gebiet. „Das reduziert erheblich die Komplikationsrate und ich kann so viel Knochenmaterial aus der Knochenbank nehmen, wie ich brauche.“

Hat eine intensive Beziehung und Bindung zu jedem einzelnen Patienten: Eleni Kapogianni.
Hat eine intensive Beziehung und Bindung zu jedem einzelnen Patienten: Eleni Kapogianni.
Oft reicht der Restknochen vor allem im Oberkiefer nicht aus, um die Implantate sicher und in ausreichender Länge zu verankern. In diesen Fällen wendet Eleni Kapogianni ein spezielles Verfahren zum Knochenaufbau im Oberkiefer an. Mit dem sogenannten „Sinuslift“ wird künstlich Raum geschaffen, um ein ausreichend langes Implantat zu verankern. „Denn bei einem atrophierten Kiefer würde ohne Vorbehandlung der überwiegende Teil des Implantats in der luftgefüllten Kieferhöhle zu stehen kommen. Die restliche Knochenschicht müsste dann den erforderlichen Halt für das gesamte Implantat aufbringen und eine Infektion des Implantates wäre sehr wahrscheinlich“, erklärt Eleni Kapogianni. Deshalb ist in solchen Fällen ein Sinuslift zwingend. Der zu behandelnde Bereich wird zunächst über eine kleine Öffnung zugänglich gemacht (Detailfoto 2). Durch diese Öffnung kann mit speziellen Instrumenten die Kieferhöhlenschleimhaut vorsichtig vom knöchernen Kieferhöhlenboden gelöst und angehoben werden. Der entstandene Hohlraum wird mit Knochenersatzmaterial aufgefüllt, an dem sich der natürliche Knochen in der folgenden Zeit anlagern kann. „Voraussetzung aller innovativen Verfahren ist eine detailgenaue digitale Planung mit dem Volumentomographen (DVT)“, ergänzt Eleni Kapogianni. „Nur so erhalte ich einen exakten und dreidimensionalen Einblick vom Kiefer und in die anatomischen Strukturen. Damit schütze ich Nerven und vermeide Perforationen in die Kieferhöhlenschleimhaut. Ich sehe schon vor der eigentlichen Behandlung, wo Nerven verlaufen, wie hoch oder breit der Knochen ist oder welche Qualität er noch besitzt.”

„Für jeden Patienten will ich ein Maximum an Behandlung herausholen.“

Damit schütze ich Nerven und vermeide Perforationen in die Kieferhöhlenschleimhaut. Ich sehe schon vor der eigentlichen Behandlung, wo Nerven verlaufen, wie hoch oder breit der Knochen ist oder welche Qualität er noch besitzt.”
Detailfoto 1: Bei der Plattentechnik wird der eigene Knochen mit Spenderknochen ergänzt.
Detailfoto 1: Bei der Plattentechnik wird der eigene Knochen mit Spenderknochen ergänzt.
Detailfoto 2: Der Sinuslift schafft die Stabilität und das benötigte Knochenlager für das spätere Implantat.
Detailfoto 2: Der Sinuslift schafft die Stabilität und das benötigte Knochenlager für das spätere Implantat.
 Komplizierte umfangreiche implantologische Behandlungen lassen sich besser planen und dadurch deutlich sicherer durchführen. Das verkürzt die OP-Zeit erheblich und reduziert die Komplikationsrate. „Zudem gehen wir sehr schonend mit den Strukturen um, operieren, wann immer möglich, minimalinvasiv mit kleinsten Schnitten und verwenden spezielle Abhaltetechniken, um nicht die Schleimhaut zu verletzen.“ Eine umfangreiche Schmerztherapie bereits während der OP und die moderne Lachgassedierung mit neuester elektronischer Technik sichern eine schmerz- und angstarme Behandlung. Daneben besteht auch die Möglichkeit einer Vollnarkose oder Hypnose. Und warum hat sich Eleni Kapogianni vor über 20 Jahren gerade für die Oralchirurgie und Implantologie entschieden? „Ich hasse Langeweile. Es gibt nichts Spannenderes, keine bessere Herausforderung als jeden Patienten, für den ich ein Maximum an Behandlung herausholen kann“, meint Eleni Kapogianni. „Das ist eine Challenge mit mir selbst – möglichst der Perfektion am dichtesten zu sein. Dazu braucht es aber eine intensive Beziehung und Bindung zu jedem einzelnen Patienten und ein sehr tiefgreifendes Vertrauen, eine Passion, Liebe und Hingabe zur eigenen Arbeit. Dann sind der Erfolg und die Wundheilung sehr gut voraussagbar.“

Oralchirurgie Kapogianni Eleni Kapogianni , M.Sc.

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